Strom Sparen

7 Möglichkeiten beim Waschen Strom zu sparen

In den meisten Haushalten ist die Waschmaschine fast jeden Tag im Betrieb, in einer kinderreichen Familie sogar oft mehrmals täglich. Aufgrund von hartnäckigen Flecken werden die anfallenden Wäscheberge oft mit einem Vorwaschgang und bei hohen Temperaturen gewaschen. Diese Faktoren machen sich deutlich auf der Stromrechnung bemerkbar, denn die Waschmaschine ist bei den Geräten ein Großverbraucher im Haushalt. Aber auch ein falsches Waschverhalten und fehlende Pflegemaßnahmen führen zu einem hohen Energieverbrauch bei der Waschmaschine. Wenn Du effektiv Strom sparen möchtest, dann solltest Du die folgenden Tipps beachten und in Deinen Alltag integrieren.

1. Waschen mit Kastanien
Die Kastanien aus den hiesigen Breitengraden enthalten Saponine, die eine starke Waschwirkung entfalten. Deshalb sind diese eine echte Alternative zum herkömmlichen Waschmittel, mit keinen negativen Auswirkungen auf die Umwelt. Speziell Allergiker profitieren von den sanften Eigenschaften dieses natürlichen Waschmittels. Aufgrund der hohen Waschkraft der Kastanien, kannst Du Deine Wäsche auch bei niedrigeren Temperaturen gut reinigen. Kastanienbäume wachsen in vielen Stadtparks und in den heimischen Wäldern. Während der Saison im Herbst lassen sich viele Kastanien gratis einsammeln.

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2. Weiße und bunte Wäsche zusammen waschen

Wenn Du weiße und bunte Wäsche zusammen wäscht, dann kannst Du die Waschmaschine immer voll geladen anschalten. Dabei helfen Farbfangtücher und Schmutzfangtücher, die eine unansehnliche Verfärbung von Wäschestücken verhindern. Dank der optimalen Beladung werden auf diese Weise weniger Waschladungen benötigt. Dabei ist das gesamte Fassungsvermögen der Waschtrommel zu nutzen, jedoch ohne diese zu überladen. Wenn noch eine Handbreit Platz zwischen der Wäsche und der Trommel ist, dann ist diese bestmöglich befüllt. Dann können sich Wasser und Waschmittel für einen idealen Reinigungseffekt richtig verteilen. Außerdem reibt sich die Wäsche dergestalt aneinander, sodass auch hartnäckige Flecken verschwinden.

3. Niedrige Waschtemperaturen verwenden
Je höher die Temperaturen beim Waschgang, desto mehr steigt der Energieverbrauch an. Um Strom sparen zu können, macht es deshalb Sinn, die niedrigen Temperaturwerte zu nutzen. Bei 40 Grad wird die Wäsche in der Regel genauso sauber wie bei 60 Grad. Höhere Waschtemperaturen sind nur dann sinnvoll, wenn die Wäsche stark verschmutzt ist. Jedoch entfalten moderne Waschmittel auch bei niedrigen Temperaturen ihre volle Reinigungskraft, deshalb wird die Wäsche dank diesen Produkten richtig sauber.

4. Anschaffung einer energiesparenden Waschmaschine
Alte Waschmaschinen verbrauchen extrem viel Strom, deshalb ist ein Austausch der Geräte anzuraten. Eine Investition in ein energieeffizientes Modell hat sich bereits nach wenigen Jahren rentiert. Zwar sind diese Waschmaschinen vom Kaufpreis her meistens etwas teurer, dafür werden aber die Betriebskosten während Nutzungsdauer deutlich geringer.

5. Waschmaschine ausreichend vor Verkalkung schützen
 Wenn die Waschmaschine verkalkt ist, dann erhöht sich erheblich der Stromverbrauch. Beim Waschvorgang wird aufgrund der Ablagerungen viel mehr Energie aufgewendet, um das durchfließende Wasser zu erhitzen. Deshalb solltest Du regelmäßig Wasserenthärter einsetzen, besonders wenn das Wasser in Deiner Region extrem kalkhaltig ist. Darüber hinaus ist eine periodisch durchgeführte Entkalkung anzuraten. Dieser Prozess kann entweder mit einem handelsüblichen Entkalker erfolgen, als Hausmittel eignet sich alternativ Zitronensäure. Mit einem dieser Produkte die Waschmaschine auf Kochwäsche ohne Vorwäsche einmal durchlaufen lassen. Dank einer regelmäßigen Reinigung und guter Pflege verlängert sich die Lebensdauer, genauso wie die Energieeffizienz der Maschinen.

6. Auf zusätzliche Vorwäsche verzichten
Ebenso wie auf hohe Waschtemperaturen, lohnt es sich ebenfalls, auf die Vorwäsche zu verzichten. In den meisten Fällen verschwendet das Vorwaschprogramm nur unnötig Wasser und Strom. Deshalb sollte dieses nur bei extrem verschmutzten Kleidungsstücken genutzt werden, wenn Du Strom sparen möchtest. Alternativ hilft die Vorbehandlung von hartnäckigen Flecken. Zum Beispiel gibt es für Gras- und Rotweinflecken spezielle Produkte, die vor dem Waschen aufgetragen werden und so mit einem zeitlichen Vorlauf ihre Reinigungskraft entfalten können.

7. Niedrigen Schleudergang auswählen
 Idealerweise kann die Wäsche auf der Leine im Garten oder auf einem Wäscheständer auf dem Balkon oder der Terrasse in der Sonne trocknen. In diesem Fall wird kein hoher Schleudergang benötigt, der deutlich mehr Energie als niedriges Schleudern verbraucht.

  • Wer kennt es nicht. Eins der größten Stromfresser im Haushalt. Die Waschmaschine!! Ich fande den Tipp mit Kastanien am interessantest. Da ich es nicht wusste und nicht auf diese Idee käme.

    Auch von meiner Seite einen heißen Tipp: Essigreiniger benutzen um Flecken und nervige Gerüche loszuwerden.

    Danke für diese Mega tollen Beiträge.